Die Farbe Blau

Im Hafen von Playa Blanca an der Südküste Lanzarotes herrscht die Farbe Blau vor: das Meer, der Himmel, viele Boote… neben der Fähre nach Fuerteventura gibt es auch noch ein paar Fischerboote und eine Menge meist kleinerer Yachten. Die größeren sind seit ein paar Jahren in den neuen Yachthafen am anderen Ortsende umgezogen…

Der schwarze Strand von Janubio

Der Strand von Janubio, im Südwesten der Insel, ist jedes Jahr unser erstes Ziel, wenn wir wieder ein paar Tage auf Lanzarote sind – und unser letztes, vor der Abreise. Ein Ort der Naturgewalten, die glänzenden Basaltfelsen, die der Gewalt der stetig anrennenden Wellen trotzen und trotzdem über die Jahrhunderte hinweg zum Kies wurden, der den Strand bildet… durchsetzt mit Olivin, schimmert er manchmal richtig grün, vor allem, wenn eine unruhige See das unterste zuoberst gekehrt hat. Kein Strand zum Schwimmen, einer zum Laufen, zum Träumen, zum Demütigwerden, wie klein der Mensch doch ist….

Das verfallende Maschinenhaus in der Saline Janubio/Lanzarote

Die Bucht von Janubio mit ihrem schwarzen Lavastrand und der angrenzenden Saline ist ein Ort, den man mythisch nennen kann. Hier jedoch reagiert der Verfall… ein altes Maschinenhaus mit einer verrotteten Pumpstation…

Risco de Famara

Im Norden der Insel Lanzarote erhebt sich die Risco de Famara viele Hundert Meter steil aus dem Meer empor. Wenn man oben steht, geht es gefühlt senkrecht runter, mehr als einen halben Kilometer… man kann den Falken und Möven unter sich beim Gleiten in den Aufwinden zuschauen… es gibt einzelne Saumpfade, die sich an dieser Seite hochschlängeln, wir sind jedoch von der Rückseite aus auf die Klippe gewandert. Das Dorf Guinate ist Ausgangspunkt für eine schöne kleine Wanderung durch ein Tal auf die Höhe, oben angekommen, kann man den fantastischen Ausblick geniessen (wenn man schwindelfrei ist, kann man ebenso den Blick nach unten wagen…) und auf der Höhe am Rand der Klippe zurücklaufen.

Diese Bilder hier stammen aus den Jahren 2015 und 2016. 2015 war ein feuchter Winter, so daß die Hänge und Flächen voll waren mit Blumen.. dieses Jahr 2016 war das deutlich weniger, die Farbe gelbbraun war vorherrschend… trotzdem ist dieser Ausblick immer wieder imponierend.

Die Saline von Janubio

an.gesehen: Dresden

Der Wetterbericht für das letzte Mai-Wochenende war nicht berauschend, bzw. berauschend in anderem Sinne, sollte doch der Regen vom Himmel rauschen, so um die 60 mm am Tag… wir hatten wahnsinnig Glück mit dem Wetter….

am wochenende
im elbigen florenz
beliebte es zu regnen.
doch schien petrus
uns zu mögen:
jedesmal,
wenn wir hinaustraten
aus dem hotel
dem museum
dem café
hielt er inne.
am samstag abend gar
umschmeichelte uns
der weiche und warme wind
eines angenommenen südens.

… ganz im Gegensatz zu den Dresdnern, die dann am Sonntag den uns schon für Freitag prophezeiten Niederschlag bekamen… die Terrassen, auf denen wir noch (zum Teil in Sonnenstrahlen) sitzen und fotographieren konnten, gingen landunter….