Risco de Famara

Im Norden der Insel Lanzarote erhebt sich die Risco de Famara viele Hundert Meter steil aus dem Meer empor. Wenn man oben steht, geht es gefühlt senkrecht runter, mehr als einen halben Kilometer… man kann den Falken und Möven unter sich beim Gleiten in den Aufwinden zuschauen… es gibt einzelne Saumpfade, die sich an dieser Seite hochschlängeln, wir sind jedoch von der Rückseite aus auf die Klippe gewandert. Das Dorf Guinate ist Ausgangspunkt für eine schöne kleine Wanderung durch ein Tal auf die Höhe, oben angekommen, kann man den fantastischen Ausblick geniessen (wenn man schwindelfrei ist, kann man ebenso den Blick nach unten wagen…) und auf der Höhe am Rand der Klippe zurücklaufen.

Diese Bilder hier stammen aus den Jahren 2015 und 2016. 2015 war ein feuchter Winter, so daß die Hänge und Flächen voll waren mit Blumen.. dieses Jahr 2016 war das deutlich weniger, die Farbe gelbbraun war vorherrschend… trotzdem ist dieser Ausblick immer wieder imponierend.

an.gesehen: Dresden

Der Wetterbericht für das letzte Mai-Wochenende war nicht berauschend, bzw. berauschend in anderem Sinne, sollte doch der Regen vom Himmel rauschen, so um die 60 mm am Tag… wir hatten wahnsinnig Glück mit dem Wetter….

am wochenende
im elbigen florenz
beliebte es zu regnen.
doch schien petrus
uns zu mögen:
jedesmal,
wenn wir hinaustraten
aus dem hotel
dem museum
dem café
hielt er inne.
am samstag abend gar
umschmeichelte uns
der weiche und warme wind
eines angenommenen südens.

… ganz im Gegensatz zu den Dresdnern, die dann am Sonntag den uns schon für Freitag prophezeiten Niederschlag bekamen… die Terrassen, auf denen wir noch (zum Teil in Sonnenstrahlen) sitzen und fotographieren konnten, gingen landunter….

Bunte Blüten…

Nachdem gestern ein sehr schwüler Tag war mit (endlich mal) heftigem und ergiebigem Regen, war heute wunderbares Aprilwetter: warme Sonne, schnell ziehende Wolken, ein kräftiger Wind…. Es war Besuch angesagt im bunten Blütenmeer, das sich dieses Jahr in einem der Kübel auf dem Hof breit gemacht hat…

3 bunte gestalten..

.. sah ich halten
und auf mich herniederschaun
obwohl –
eigentlich sah es mehr aus wie ein clown
oder zwei
oder drei

ich ging von dannen
sie blieben zurück
ich kam in einen Wald voller Tannen
da hatten die drei aber Glück!

(Diese drei bunten Kerle stehen zwischen Regionalmuseum und Bürgerhaus in Nastätten=

Am Wegrand……

Heute morgen bin ich an diesem Ackerstreifen, auf dem die Sonnennblumen die noch tiefstehende Sonne begrüßten, vorbei gekommen. Gottseidank hatte ich meine kleine Kamera dabei…..

an.gesehen: der Friedhof der Benediktinerabtei Münsterschwarzach

Anfang Mai hat es mich für ein paar Tage ins Fränkische, an die Mündung der Schwarzach in den Main, verschlagen. Dort ist mit die Benediktinerabtei Münsterschwarzach eins der größten Benediktinerklöster Deutschlands angesiedelt, auf dem Bild sieht man die trutzig wirkende Klosterkirche, ebenfalls ein riesiger Bau, der mir persönlich aber nicht zusagt… die halbunterirdische Krypta dagegen ist schön, das ist ein Räumlein mit Atmosphäre.. egal, was ich eigentlich sagen wollte, ist, daß ich mir natürlich den Friedhof der Abtei angeschaut habe, schließlich liebe ich Friedhöfe.

Als ich das Tor (es war gegen abend) durchschritt, war es, als ob ich eine andere Welt betrat: ein Meer von Gelb, von Blumen empfing mich, die Sonne strahlte warm und in den wärmenden Gelbtönen des Abends, Vogelgezwitscher überall.. so eine heitere, friedliche, fröhliche Stimmung auf dem Friedhof und doch voller Sammlung und Ernst… wunderbar. Ich hoffe, ich kann euch durch die Bilder ein wenig davon vermitteln…

einen Tag später bin ich noch mal hingegangen und habe mich dort einfach hingesetzt, bin in das Licht eingetaucht und habe versucht, das Läuten zur Vesper in einem kleinen Clip aufzunehmen:

Kirchturmspitzen….

Diese kleinen Kirchen in den Dörfern hier bei mir in der Region, dem (westlichen Hinter)taunus, wenn man es ganz genau nehmen will, dem südlichen Winkel zwischen Lahn und Rhein. Enge Straßen, kleine, meist von Gewerbegebieten verschonte Dörfer (was sie zwar allerliebst zum Anschauen macht, aber einsam und abgeschieden von der Welt), oft gekrönt im Mittelpunkt von einer kleinen Kirche. Wenn dann noch das Wetter mitspielt…..