Eine Stadt erwacht…..


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….ich liebe die erwachenden Städte am Morgen…. die leichte Melancholie, die sich über die Szenerie legt, die aber nicht erdrückt, sondern nur vorbereitet auf das Leben, das hier bald geschehen wird. Die Menschen, die mal langsam (so wie ich), mal schnell, schon in Eile zu ihrem Ziel wollen – so sie eines haben… manche essen noch ein Stückchen vom Bäcker, andere schlenkern mit ihren Taschen, ein paar haben aber auch die Muße, Zeitung zu lesen oder ein Schwätzchen zu führen.

Es liegt eine besondere Stimmung in den Straßen, man sieht die Menschen, die man sonst nicht sieht, die nicht ins Auge fallen, ohne die aber nichts läuft: die Putzfrauen, die Lieferanten.. hie und da einen Boten. Kinder gehen in die Schule, auf einem der Caféstühle sitzt jemand und liest die Zeitung, während an ihm Gebäckessende vorbeieilen. Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen werden aufgesogen, die Stadt scheint zu gähnen, sich zu räkeln, zu strecken.. sie wird wach.. ja, das Leben fängt an zu pulsieren, bald werden all die Stühle, die jetzt noch gestapelt stehen, zum Verweilen einladen….. Menschen stärken sich beim Frühstück, entspannen sich, während ein paar Meter weiter schon die Baustellen mit Material versorgt werden…..
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… hält Leib und Seele zusammen…

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Sommer, Hitze, ein lauer Wind, Hunger…. dazu ein Wein, etwas Weißbrot, wenn man Glück hat, erhascht man einen Blick auf´s Meer..

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…. blauer Himmel im Überfluss und Zeit, die Seele baumeln zu lassen… der Geruch nach Wasser, nach Fisch, das Rauschen der Wellen und des Lebens in den Gassen…
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Warten und ein wenig mit der Kamera spielen….


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Eine kleine Stadt, ein kleines Lokal, noch früh am Mittag, trotzdem hungrig, sitzend, wartend, den Müßiggang geniessend, ein wenig mit der Kamera spielen, sie linsen lassen über den Rand, in ihre Umgebung, die auch meine ist, sie zu meinem Auge machen für Dinge, die ich aus dieser Perspektive nie sehen werde…..

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